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August 1993 Sie wurde lange angekndigt und immer wieder verschoben, die neue Struktur der Kostenbeteiligung fr unser Mailboxsystem. Jetzt ist sie amtlich. Wir hoffen, daá sie uns erm”glicht, das System wei- ter auszubauen und knftig kostendeckend zu betreiben. Der Nutzungsbeitrag besteht knftig aus drei Komponenten: 1. Monatlicher Grundbeitrag (obligatorisch) 2. Beitr„ge fr geschlossene Benutzergruppen (nur fr deren NutzerInnen) 3. Kostenbeitr„ge fr pers”nliche Mails und Sonderleistungen 1. Der monatliche Grundbeitrag umfaát knftig - die Nutzung der im System vorhandenen (und z.T. archivier- ten) lokalen, berregionalen und internationalen Bretter, soweit sie nicht geschlossenen Benutzergruppen vorbehalten sind, - den Empfang und Versand pers”nlicher Mails im Inland und Ausland (auch von und an CompuServe) in einer Gr”áe von bis zu 10 KB im Einzelfall und bis zu 200 KB im Monat auf dem normalen Routeweg. Fr Leistungen, die ber die genannten Grenzen hinausgehen, gelten besondere Regelungen oder individuelle Vereinbarungen. Der monatliche Grundbeitrag betr„gt knftig 10 DM im Sozialtarif (fr Personen mit Einkommen unter 1000 DM/Monat), 15 DM im Normaltarif (fr sonstige Privatpersonen) und 25 DM fr Organisationen (die Nutzung des Usenet-Gateways ist fr sie nur beschr„nkt und nach vorheriger Absprache m”g- lich). Fr diejenigen, die schon bisher Usenet-Newsgruppen und inter- nationale Mail ber das Usenet-Gateway genutzt haben, „ndert sich nichts; fr alle anderen ergibt sich eine Erh”hung um 5 DM pro Monat, bei gleichzeitiger Erh”hung des Leistungsum- fangs. 2. Die Beitr„ge fr die Teilnahme an geschlossenen Benutzergrup- pen werden in Abstimmung mit den Anbietern dieser Benutzer- gruppen festgesetzt. Bisher gibt es in unserem System keine kostenpflichtigen geschlossenen Benutzergruppen. Dies „ndert sich zum 1. August 1993. Von da an werden die APC-Bretter kostenpflichtig, und der deutsche APC-Anbieter verlangt ein Entgelt entsprechend der Anzahl der APC-NutzerInnen auf unserem System. Wir drfen die APC-Bretter (mit Ausnahme von 10 vorgegebenen Brettern, die zu Werbezwecken ”ffentlich zug„nglich bleiben) dann nur noch zahlenden BenutzerInnen zug„nglich machen, die dem Be- treiber namentlich mitgeteilt werden. Diese Nutzer erhalten als zus„tzliche Leistung einen Account auf dem OLN-Mailboxsy- stem in Hannover, der ersatzweise benutzt werden kann, sollte es auf unserem System einmal technische Schwierigkeiten geben. Der zus„tzliche monatliche Beitrag fr die Nutzung der APC- Gruppen betr„gt im Sozialtarif 5 DM im Normaltarif 10 DM fr Organisationen 15 DM (nur fr "kleine Organisationen"; "groáe Organisationen" und kommer- zielle Nutzung nach besonderer Ver- einbarung) Der Beitrag umfaát die Nutzung (und ggf. Beschaffung) von bis zu 30 APC-Brettern im Umfang bis zu 2 MB/Monat sowie den Versand und Empfang von pers”nlichen Mails ber das APC- Gateway im Umfang von max. 1 MB/Monat. Fr Leistungen, die ber diese Grenzen hinausgehen, gelten besondere Regelungen oder individuelle Vereinbarungen. NutzerInnen, die bisher das APC-Gateway ausschlieálich fr pers”nliche Mails an Nutzer anderer APC-Systeme verwendet haben, k”nnen dafr knftig auch das Usenet-Gateway nutzen. Soweit Sie dazu Hilfestellung ben”tigen, stellen Sie bitte eine entsprechende Anfrage im Brett /CL-HH/FRAGEN+ANTWORTEN oder wenden Sie sich an den SUPPORT. NutzerInnen, die weiterhin APC-Bretter nutzen wollen, werden gebeten, die gewnschten Bretter bis zum 25. Juli 1993 dem SUPPORT mitzuteilen. Fr alle anderen wird dann der Zugang zu APC-Brettern gesperrt. Bretter, fr die es keine zahlenden Nutzer gibt, werden nicht mehr bereitgehalten. 3. Die Kostenbeitr„ge fr Sonderleistungen werden nach Bedarf festgesetzt oder vereinbart. Die Kostenbeitr„ge fr pers”nliche Mails, die als Direktmails (direkter Anruf bei der Ziel-Mailbox in der folgenden Nacht) betragen in der Regel 22 Pfg. plus 1 Pfg. je Kilobyte. Innerhalb des CL-Netzes und des Z-Netzes mssen alle pers”nli- chen Briefe ber 10 KB als Direktmail verschickt werden. Fr das Usenet-Gateway gilt eine Beschr„nkung auf 60 KB pro Mail. Die neuen Beitr„ge gelten ab 1. August 1993 und werden ab Ende August den BenutzerInnen belastet. Zur Wirksamkeit der Tarif„nderung und Ihrem Widerspruchsrecht verweisen wir auf die Bestimmungen der Nutzungsvereinbarung. Sollten Sie Rckfragen oder das dringende Bedrfnis nach einer individuellen Sonderregelung haben, senden Sie mir bitte eine pers”nliche Mail oder rufen Sie mich an (O40/3194610). Hermann-Dieter Schr”der (BUCHHALTUNG@CL-HH.ZER) Žnderung der ftz-Satzung vom 28.9.1993 ----------------------------------------------------------------- 6.1. Der Vorstand besteht aus bis zu vier Mitgliedern. 6.4. Der Vorstand ist fr alle Angelegenheiten des Vereins zust„ndig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Die Mitglieder des Vorstandes sind einzeln zur gerichtlichen und auáergerichtlichen Ver- tretung des Vereins berechtigt. Jedes Mitglied des Vorstands ist einzeln zu w„hlen. W„hlbar sind nur vollj„hrige aktive Vereinsmitglieder. Scheidet ein Mitglied des Vorstands w„h- rend der Amtszeit aus, so hat der Vorstand eine auáerordent- liche Mitgliederversammlung einzuberufen, welche einen Nach- folger w„hlen kann. 9.3. Bei Aufl”sung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes f„llt das Verm”gen des Vereins nach vorheriger Prfung des Finanzamtes an den Verein Mensch Umwelt Technik e.V. Hamburg. ----------------------------------------------------------------- Entschleunigung! ----------------------------------------------------------------- Oder: Wie man aus Computernetzen Informationen gewinnt. Von Frank M”ller Computernetze werden von Auáenstehenden h„ufig mit Datenbanken verwechselt. Es ist die Meinung zu h”ren, daá der an ein Com- puternetz angeschlossene Personal-Computer Zugang zu vielf„ltigen und detaillierten Informationen er”ffnet. In der Tat existieren kommerziell betriebene Datenbanken, die ihren Nutzern gegen gute Bezahlung fundierte Informationen zu verschiedensten Spezialthe- men anbieten. Das Freie Telekommunikations-Zentrum Hamburg dage- gen bemht sich fr seine Nutzer um die Anbindung an nationale und internationale Computernetze, die ihrer Funktion nach zu- n„chst der Kommunikation und nicht der Datenbevorratung dienen. Selbstverst„ndlich lassen sich Computernetze und Datenbanken mit- einander koppeln. So erm”glicht das weltweite Internet, das z.B. von den Universit„ten stark genutzt wird, den Zugriff auf Mate- rialien verschiedenster Art. Dazu geh”ren z.B. Artikel von Wissenschaftlern ebenso wie Programme oder Daten. Mittels des sog. File Transfer Protocoll (FTP) ist es dort m”glich, sich ber das Netz in jeden Rechner "einzuloggen", der einem die Erlaubnis dazu gibt. Dieser kann dann angewiesen werden, bestimmte, frei zug„ngliche Informationen an den Empf„nger zu bertragen. Dieser Weg der Informationsbeschaffung erfordert allerdings Standleitun- gen - das sind Leitungen, die st„ndig geschaltet sind. Aus finanziellen Grnden ist das Freie Telekommunikations-Zentrum Hamburg derzeit leider noch nicht in der Lage, Dienste wie das genannte FTP anzubieten. Allerdings stehen die sog. News- und Maildienste verschiedener nicht-kommerzieller Netze sowie der Association for Progressive Communications (APC) und auch des Internet im ftz zur Verfgung. Nutzer sind also in der Lage, die aktuell um den Erdball wandernden Nachrichten zu empfangen und solche auch selbst abzusetzen (News). Ebenso k”nnen Nutzer pers”nliche Miteilungen an Postf„cher einzelner Nutzer weltweit verschicken bzw. von solchen empfangen (Mail). Auch diese Funktionen lassen sich durchaus zur Informationsbeschaffung nutzen. Sucht ein Nutzer Beitr„ge zu einem bestimmten Thema, so hat er zun„chst die M”glichkeit, die entsprechenden Themenrubriken ("Bretter") der Mailbox des Freien Telekommunikationszentrums danach zu durchsuchen. Hier finden sich je nach Vorhaltezeit der einzelnen Rubrik alle ”ffentlichen Nachrichten, die in den letzten Tagen, Wochen oder Monaten eingegangen sind. Žltere Nachrichten werden aus dem einfachen Grunde gel”scht, weil die Flut der t„glich neu eintreffenden Nachrichten die Kapazit„ten der vorhandenen Festspeicherplatten ansonsten schnell sprengen wrde. Trotz des reichhaltigen Informationsangebots ist jedoch meist nicht garantiert, daá die Mailbox gerade zum gewnschten Thema Beitr„ge enth„lt. So sucht jemand beispielsweise Informationen ber den Magnetschwebezug "Transrapid", und sucht deshalb in der Mailbox etwa in den Themenrubriken /cl/verkehr/allgemein oder /de/soc/verkehr nach einschl„gigen Texten. Dabei stellt er jedoch fest, daá das Interesse der Netznutzer sich in den vergangenen Monaten auf ganz andere Themen konzentriert hat wie z.B. die Verkehrsberuhigung in Groást„dten oder die Exportchancen des ICE- Hochgeschwindigkeitszuges. Somit ist es fr einen Interessierten sinnvoll, eine Anfrage zum ihn interessierenden Thema zu starten. Das auf den folgenden Seiten dokumentierte Beispiel wurde durch einen Teilnehmer einer mehrw”chigen Einfhrungsveranstaltung des Freien Telekommunika- tions-Zentrums vom Oktober bis Dezember 1993 an der Universit„t Hamburg angeregt. Da der Kursteilnehmer selbst noch keinen Computernetz-Anschluá hatte, bernahm der Verfasser fr ihn die Formulierung der Anfrage, die in deutsch- und englischsprachige Themenrubriken verschickt wurde. Die hier wiedergegebenen Antwor- ten machen etwa 3/4 aller auf die Frage eingegangenen Beitr„ge aus. Die Erfahrung zeigt, daá die Reaktionen auf Anfragen von Fall zu Fall sehr verschieden ausfallen k”nnen. So l”sen manche Fragen ganze Diskussionen aus, w„hrend andere ohne jegliche Reso- nanz bleiben. Bei Antworten, die den Verfasser als pers”nliche Nachricht (Mail) erreichten, wurden die Absender hier annonymisiert. Ist das erste Zeichen einer Zeile ein ">", so handelt es sich um Textpassagen, die der Verfasser eines Beitrags aus einem anderen Text zitiert - ein international g„ngiges Verfahren. --- Nr. 1 ------------------------------------------------------- Empf„nger: /cl/technik/folgen /de/soc/verkehr /z-netz/wissenschaft/allgemein Absender : f.moeller Betreff : Entschleunigung! Datum : 02.12.1993 ----------------------------------------------------------------- Brauchen wir nun Entschleunigung? Alles geht immer schneller. Schnellere Anschluázge bei der Bundesbahn, schnellerer Mailtransport im Mailbox-Netz, schnellere Autos, schnellere Produktzyklen usw. Und wir selbst werden auch immer schneller: Heute einen Flug ber den Teich, Morgen einen Ausflug in die Alpen und allein an einem Tag bewegen wir uns innerhalb von mehreren Stadtteilen im Ballungsraum; wir zappen die Fernsehprogramme, daá es nur so Lichtfunken sprht und und und... Mindestens die physische Mobilit„t k”nnen wir uns angesichts des Raubbaus und der Vergeudung wertvoller Ressourcen wie dem Erd”l gar nicht leisten. Auáerdem verbringen wir sinnlos viel zu viel Zeit in rollenden Dosen... Das Problem: Unser ganzes Wertesystem richtet sich an unserer physischen Beschleunigung aus, sie hat Prestigewert. Und gef”r- dert wird dieses Denken offenbar durch die elektronische "Parallelbeschleunigung" von der Wegwerfuhr bis zum Videospiel. Die spannende Frage: Welche Schritte máten unternommen werden, um die Bremsung, die Entschleunigung fr unser Denken attraktiv zu machen, daá z.B. der neue Merzi eben gar nicht mehr so an- sprechend ist, wenn er noch schneller fahren kann. Frank M”ller P.S. Wenn Euch spontan Bcher oder Artikel oder sonstiges Mate- rial in den Sinn kommt, daá sich irgendwo und irgendwie dieser Frage n„hert, w„re ich dankbar fr Hinweise. --- Nr. 2 ------------------------------------------------------- Empf„nger: /alt/cyberspace /comp/society/futures /soc/culture/german Absender : f.moeller Betreff : Entschleunigung! Datum : 02.12.1993 ----------------------------------------------------------------- Is there anybody out there, who can tell me something about E n t s c h l e u n i g u n g ? We in Germany got the feeling, that things are getting more and more fast today: our cars, our computernets, our run through the TV-Channels, and we ourselves: On a plane around the world, 100.000 People only on the North-Atlantic-Route each day! To live a fast life gives man prestige. But what's in a few decades? We'll see the out-of-oil-error on our screens. And a lot of other ressources also will become short. We need a new orientation in our minds. Will (computer-)technology be able to give us a break? Or is technology the cause of our rapidity-problem? How can we make people see, that a non-rapid-life has got a higher value? If Y O U know some authors of books or articles, who wrote about this subject: please tell me. And your opinion. Frank Moeller, Hamburg --- Nr. 3 ------------------------------------------------------- Empf„nger: f.moeller MsgID: **************** Absender : ****************** Typ: T L„nge: 1393 Betreff : Re: Entschleunigung! Datum: 04.12.93 12:00 Uhr ----------------------------------------------------------------- Message-Id: <******************************> ## Nachricht vom 04.12.93 weitergeleitet ## Ursprung : /Z-NETZ/WISSENSCHAFT/ALLGEMEIN ## Ersteller: ****************** F.MOELLER@CL-HH.ZER meinte am 03.12.93 zum Thema "Entschleunigung!": > Brauchen wir nun Entschleunigung? -------------------------- > P.S. Wenn Euch spontan Buecher oder Artikel oder sonstiges > Material in den Sinn kommt, dass sich irgendwo und ir- > gendwie dieser Frage naehert, waere ich dankbar fuer Hin- > weise. Hallo Frank, Tip Wolfgang Sachs: - div. mir nicht bekannte Veroeffentlichungen im Rohwolt-Verlag - "Die vier E's" in Politische Oekologie-Spezial Sep/Okt '93 in Kooperation mit dem BUND: Lebensstil oder Stilleben. oekom 1993. (enthaelt uebrigens noch einige weitere hoechstinteressante Artikel) - Weniger Resourcenverbrauch - mehr Lebensqualitaet. In Natur und Umwelt (BUNDmagazin fuer Oekologie und Umweltpolitik) 3/93. 4,-DM z.B. in den Landesgeschaeftsstellen des BUND er- haeltlich. (In Hamburg: Lange Reihe 29) Gruss, ****** ## CrossPoint v2.1 R ## --- Nr. 4 ------------------------------------------------------- Empf„nger: /cl/technik/folgen MsgID: Absender : p.schaar@cl-hh.zer Typ: T L„nge: 1981 Betreff : Re: Entschleunigung! Datum: 03.12.93 14:32 Uhr ----------------------------------------------------------------- Message-Id: <5E8FL003xI6MXFi@ps.cl-hh.comlink.de> F.MOELLER@CL-HH.comlink.de schrieb am 03.12.93 in /CL/TECHNIK/FOLGEN zum Thema "Entschleunigung!": FM> Die spannende Frage: Welche Schritte máten unternommen wer- FM> den, um die Bremsung, die Entschleunigung fr unser Denken FM> attraktiv zu machen, daá z.B. der neue Merzi eben gar nicht FM> mehr so attraktiv ist, wenn er noch schneller fahren kann. FM> FM> Frank M”ller FM> FM> FM> P.S. Wenn Euch spontan Bcher oder Artikel oder sonstiges FM> Material in den Sinn kommt, daá sich irgendwo und ir- FM> gendwie dieser Frage n„hert, w„re ich dankbar fr Hin- FM> weise. Das Thema "Verlangsamung" technischer Entwicklung wird im Rahmen der Technikfolgen-Diskussion z.B. im IuK-Bereich schon seit einiger Zeit diskutiert, z.B. bei einer Tagung der GRVI (Gesellschaft fuer Rechts- und Verwaltungsinformatik), die im letzten Jahr in Berlin stattgefunden hat - vgl. auch den Ansatz von Lennartz in seinem neuen Buch zum Risiko beim IuK-Einsatz am Bsp. der Justiz (ist vor einigen Monaten erschienen, den genauen Titel hab ich grad nicht parat), siehe auch 11. TB des HmbDSB. Grundidee der entsprechenden Ansaetze ist es, durch Einhaltung bestimmter Verfahren - z.B. Buergerbeteiligung bei Planfeststellungsverfahren, Anhoerungen, Beteiligung von Datenschutzbeauftragten - Zeit fuer die Reflexion der Voraussetzungen und Wirkungen der Einfuehrung neuer Verfahren zu gewinnen. Das niedersachsische Datenschutzgesetz enthaelt als erstes DSG eine Vorschrift, die vor Einfuehrung neuer Verfahren eine Risikoanalyse fordern. Ein weiterer - allerdings assoziativer - Buchtip waere das Buch von Sten Nadolny "Die Entdeckung der Langsamkeit". ----------------------------------------------------------------- Peter Schaar, Hamburg EMail: P.SCHAAR@CL-HH.COMLINK.DE Voice: 040-6066742 Fax: 040-6025702 ## CrossPoint v2.1 R ## --- Nr. 5 ------------------------------------------------------- Empf„nger: /cl/technik/folgen MsgID: CjdlT7iDGM@CL-HH Absender : j.gaschler@cl-hh.zer Typ: T L„nge: 897 Betreff : Re^2: Entschleunigung! Datum: 04.12.93 18:36 Uhr ----------------------------------------------------------------- Message-Id: <3C46F3CFAT@vk-hh.cl-hh.comlink.de> Absender: P.SCHAAR@CL-HH.ZER Datum: Fri, 03-12-1993 (14:32 Uhr) Thema: Re: Entschleunigung! > FM> P.S. Wenn Euch spontan Bcher oder Artikel oder sonstiges > FM> Material in den Sinn kommt, daá sich irgendwo und ir- > FM> gendwie dieser Frage n„hert, w„re ich dankbar fr Hin- > FM> weise. > > Das Thema "Verlangsamung" technischer Entwicklung wird > im Rahmen der Technikfolgen-Diskussion z.B. im IuK-Bereich > schon seit einiger Zeit diskutiert, z.B. bei einer Tagung paul virilio: geschwindigkeit und politik merve verlag gruá hjg. >> QuickPOINT 4.30 --- Nr. 6 ------------------------------------------------------- Empf„nger: /alt/cyberspace MsgID: nVFvtPZEBw@UUCP Absender : dave%gilly@uucp.zer Typ: T L„nge: 2188 Betreff : Re: Entschleunigung! Datum: 04.12.93 20:22 Uhr ----------------------------------------------------------------- Message-Id: <93648212231.dave.16861@gilly.UUCP> Date: Sat, 04 Dec 93 21:22:33 EST References: <54879692556@fm.cl-hh.comlink.de> Organization: Flat Earth Liberation Front Against Television Reply-To: dave%gilly@speedway.net X-Gateway: ZCONNECT, RFC1036/822 UC hades.comlink.de [UNIX/Connect v0.55] F.MOELLER@CL-HH.comlink.de (Frank M”ller) writes: >But what's in a few decades? We'll see the out-of-oil-error >on our screens. And a lot of other ressources also will >become short. Not necessarily - oil can be replaced with organic stuff and there's lots of other energy sources. Even though fission sucks compared to fusion, that's still too far off. Recent work in fission has been looking at processes that consume their own waste, and are not entirely internally self-perpetuating (ie: there's a functional "OFF" switch) so meltdowns aren't a real danger. As in submarines, the real problem is buildup of waste. Earth is going to become quite unpleasant at some point. >is technology the cause of our rapidity-problem? How can we >make people see, that a non-rapid-life has got a higher >value? New technology allows for higher speed, and people looking for speed will use it to the max. The problem with leading a casual life in the modern age is that in open competition, the speed- freaks will obviously crush the laid-backs. With our modern international economy, everyone is in open competition, whether they like it or not. If you're relaxed you will be crushed. Individuals can do whatever they want of course, but for larger populations, a relaxed life is going to become a doomed life. >If Y O U know some authors of books or articles, who wrote >about this subject: please tell me. And your opinion. This isn't exactly what you're looking for, but my favourite speculative description of modern colapse is John Calvin Batchelor's _The_Birth_of_The_Peoples_Republic_of_Antarctica_. --------------------- uunet!quack!gilly!dave -------------------- ============== Dave Fischer - Nature's Perfect Food ============= -------------------- dave%gilly@speedway.net -------------------- --- Nr. 7 ------------------------------------------------------- Empf„nger: /alt/cyberspace MsgID: kQvhbH3uma@UUCP Absender : tom.collins%patchbay.com@uucp.zer Typ: T L„nge: 2639 Betreff : Entschleunigung! Datum: 05.12.93 17:09 Uhr ----------------------------------------------------------------- Message-Id: <931206024916221@patchbay.com> Realname: TOM COLLINS Date: Sun, 5 Dec 1993 18:09:00 GMT Organization: The Patchbay BBS, South Pasadena, CA +1-818-441-3965 X-Gateway: ZCONNECT, RFC1036/822 UC hades.comlink.de [UNIX/Connect v0.55] FM>Is there anybody out there, who can tell me something about FM> E n t s c h l e u n i g u n g ? FM>If Y O U know some authors of books or articles, who wrote FM>about this subject: please tell me. And your opinion. Without specifically addressing this question--of slowing down-- there are some relevant materials in the US. The whole discussion on "appropriate technology" and "small is beautiful," for instance goes against the idea that bigger-is-better, which is related perhaps to faster-is-better. There is/was also a back-to-the-land movement. Scott Nearing, a Marxist professor who lost his university job in the 1920s or '30s, moved to Maine (remote, largely rural NE-mot US state) with his wife Helen (he died a few years ago aged 90++ and she yet lives) and homesteaded. Had no money, so if they could not grow it or built it themselves, they largely went without. They co-wrote cookbooks (vigorous vegetarian) and memoirs etc. that were widely circulated and popular. Should be easy to find. He also put out lots of books of his analysis of history, current events, etc., but don't know if any of them are relevant and they were mostly self-published or at least very small press, hence likely hard to find. To find US thought on slowing down, best keywords to search might be things like homesteading and co-op. The films Koyanisqaatsi, Powa??sqaatsi, and the current Baraka all suggest in non-narrative picture-and-music form that life is TOO fast, life is out of joint, etc. etc. You might also ask Stew Brand and Co. at Whole Earth Review how they reconcile their DIY approach to being on the land with their enthusiastic embrace of compu-tech. I mean, if you ask, you'll probably get a really good answer about computers facilitating financial independence, access to info, decentralization (ooh, another good keyword), and tele-commuting (live in the boondocks and communicate with hq by modem). But... with Hwood stars moving to remote areas of the US, big wide-open spaces, etc. and hogging all the real-estate, maybe they're just exporting urban blight? Big film festival now run by Robert Redford and the annual Telluride, Colorado festival draw in the crowds. Should people lure the urbanites out from their high-rise hells? * OLX 2.1 TD * tommyc@patchbay.com (Tom Collins) --- Nr. 8 ------------------------------------------------------- Empf„nger: /alt/cyberspace MsgID: wxf/dDcQ+8@uucp Absender : b-fuhs%ux4.cso.uiuc.edu@uucp.zer Typ: T L„nge: 5419 Betreff : Re: Entschleunigung! Datum: 06.12.93 00:10 Uhr ----------------------------------------------------------------- Message-Id: <2du0q0$ib9@vixen.cso.uiuc.edu> Realname: Brian Fuhs Date: 6 Dec 1993 01:10:24 GMT References: <93648212231.dave.16861@gilly.UUCP> Organization: University of Illinois at Urbana X-Gateway: ZCONNECT, RFC1036/822 UC hades.comlink.de [UNIX/Connect v0.55] dave@gilly.UUCP writes: >F.MOELLER@CL-HH.comlink.de (Frank M”ller) writes: >>But what's in a few decades? We'll see the out-of-oil-error >>on our screens. And a lot of other ressources also will >>become short. >Not necessarily - oil can be replaced with organic stuff and >there's Doesn't even have to be organic. Ever heard of Fischer- Tropsh catalysis? It's this wonderful process where things like methane (which can be made from many other substances, including coal, corn, garbage, etc, etc, etc) are converted into various petroleum products. There really shouldn't be any need to give up gasonline- (or, at least, liquid-fuel-) powered vehicles for quite a while, although fossil fuel electricity generation might suffer. >lots of other energy sources. Even though fission sucks compared >to fusion, that's still too far off. Recent work in fission has >been looking at processes that consume their own waste, and are >not entirely internally self-perpetuating (ie: there's a >functional "OFF" switch) so meltdowns aren't a real danger. You might be surprised about how far off fusion is. Achieving fusion is not a problem; it is done every day. The problem right now is building a reactor that can supply energy economically, and people are getting pretty close on this one. You sound like you are talking about breeder reactors here... The kind that turn the uranium in their cores into plutonium, and then cause a fission reaction in that. Breeder reactors do exist, and they do consume the worst of their own waste, as well as employing natural methods to cause a shutdown in case of an accident (one method even uses the thermal expnsion of the fuel... Amazing). The only problem with breeder reactors is that they produce plutonium... Which some people think could pose a security risk. If someone has the resources to convert the uranium used to fuel most nuclear plants today into a substance that could be used to create a nuclear weapon, then they can get the needed uranium from a source other than a manned, guarded, power plant much more easily. However, breeder reactors create very easily seperable plutonium... Something that *could* reasonably be used in a weapon. >As in submarines, the real problem is buildup of waste. Earth is >going to become quite unpleasant at some point. >>is technology the cause of our rapidity-problem? How can we >>make people see, that a non-rapid-life has got a higher >>value? >New technology allows for higher speed, and people looking for >speed will use it to the max. The problem with leading a casual >life in the modern age is that in open competition, the speed- >freaks will obviously crush the laid-backs. With our modern >international economy, everyone is in open competition, whether >they like it or not. If you're relaxed you will be crushed. >Individuals can do whatever they want of course, but for larger >populations, a relaxed life is going to become a doomed life. Yes, technology is the cause of this "rapidity-problem" (I, personally, do not look upon it as a problem, but simply as a fact of life), but this was inevitable. Say you and another person are competing for a job. You know that you must get this job, in order to survive. You are going to use every advantage over that other person that you possibly can. For some jobs, these advantages are technology. The technology curve is unstoppable... You are guaranteed to lose if you try to compete with it. I disagree that a slower, more relaxed life necessarily has a greater value than a fast-paced one. If you only do a few things in life, then you will savor those things more. However, if you do not spend as much time basking in your achievements, you can accomplish more. The most fulfilling life that anyone can lead is necessarily a balance of different forces; something that at times may be faster than (insert analogy here, I don't have the time to think one up), but compensates with periods of ease and relaxation, with the greatest part of the time spent somewhere in between. Extremes are useful, but balance is necessary, in all things. >>If Y O U know some authors of books or articles, who wrote >>about this subject: please tell me. And your opinion. [stuff deleted] Couldn't tell you... Although, if you want examples of writers' predictions of how this trend will continue, just about any book that is considered (at the risk of starting that discussion up YET AGAIN) "cyberpunk" has something on the subject somewhere in it... ----------------------------------------------------------------- |Brian Fuhs | This space intentionally| |#include | not left blank because | |#include | if it were, then these | |(if (eval wht_rbt.obj) (eval fine)) | words wouldn't be here, | | | now would they? | ----------------------------------------------------------------- --- Nr. 9 ------------------------------------------------------- Empf„nger: f.moeller MsgID: *************** Absender : ******************************* Typ: T L„nge: 1720 Betreff : #Re: Entschleunigung! Datum: 06.12.93 23:25 Uhr ----------------------------------------------------------------- Message-Id: <***********************************> X-Gateway: ZCONNECT, RFC1036/822 UC hades.comlink.de [UNIX/Connect v0.55] Reply-To: ***********.edu Date: Tue, 07 Dec 93 00:25:56 EST From: ******************************.EDU Alvin Toffler wrote a book on (i think it's) the same subject entitled _Future Shock_. Also, his later books, _The Third Wave_ and _Powershift_. Future Shock abstract says this: Future Shock 05/31/93 Title: Future Shock Author: Toffler, A. Publisher: Random House Date: 1970 Code: social change, technology, future, adapt, family Number: 205 Topics: Personality (R-4) Counseling Center Abstract: Future Shock is about what was happening to people and groups overwhelmed by change (products, communities, organizations--even patterns of friendship and love). Describes the emerging super-industrial world (family life, the rise of new businesses, subcultures, life-styles and human relationships--all of them temporary). Toffler's intent is to intrigue, provoke, frighten, encourage and, above all, change everyone who reads it. Provides an understanding of the social and psychological implications of the technological revolution. This is a book about the ways in which we adapt or fail to adapt--to the future. Concerned with the "soft" or human side of tomorrow, the steps by which to reach tomorrow, and with common, everyday matters. The future of friendship and family life, new subcultures and life styles and other subjects from politics and playgrounds to skydiving and sex. . -todd --- Nr. 10 ------------------------------------------------------ Empf„nger: f.moeller MsgID: *************** Absender : ****************** Typ: T L„nge: 1090 Betreff : Re: Entschleunigen! Datum: 07.12.93 20:27 Uhr ----------------------------------------------------------------- Message-Id: <************************************> X-Gateway: ZCONNECT, RFC1036/822 UC hades.comlink.de [UNIX/Connect v0.55] Organization: Tektronix, Inc., Beaverton, OR. Date: Tue, 7 Dec 93 21:27:01 PST Realname: ********************* ...gab's da nicht vor einiger Zeit eine Neuerscheinung auf dem Buechermarkt, betitelt "Die Entdeckung der Langsamkeit" oder so? (Guck doch einfach mal im naechsten Buecherladen in das LIBRI- Stichworteverzeichnis...) Uebrigens habe ich vollste Sympathie fuer Dein anliegen. In der Computerei, an der ich am rande auch meinen nutzenden anteil habe, ist die situation doch heute schon derart pervers, dass neue rechnergenerationen in dem moment wenn sie auf den markt kommen, prizipiell schon veraltet sind. die innovationszyklen werden immer schneller, alle beteiligten werden in einen entsprechenden dauer-zeitdruck gesogen mir geht dann immer das gute alte stichwort Hybris durch den Kopf Jetzt aber genug gejammert Hummel, Hummel! sagt (voruebergehend in Portland OR, USA gelandet) ****** --- Nr. 11 ------------------------------------------------------ Empf„nger: /alt/cyberspace MsgID: 0lgtMvZEBw@uucp Absender : dave%gilly@uucp.zer Typ: T L„nge: 3230 Betreff : Re: Entschleunigung! Datum: 06.12.93 19:01 Uhr ----------------------------------------------------------------- Message-Id: <93149200127.dave.7951@gilly.UUCP> Date: Mon, 06 Dec 93 20:01:28 EST References: <2du0q0$ib9@vixen.cso.uiuc.edu> Organization: Flat Earth Liberation Front Against Television Reply-To: dave%gilly@speedway.net X-Gateway: ZCONNECT, RFC1036/822 UC hades.comlink.de [UNIX/Connect v0.55] b-fuhs@ux4.cso.uiuc.edu (Brian Fuhs) writes: >>Not necessarily - oil can be replaced with organic stuff and >>there's > > Doesn't even have to be organic. Ever heard of Fischer- >Tropsh catalysis? It's this wonderful process where things like >methane (which can be made from many other substances, including >coal, corn, garbage, etc, etc, etc) are converted into various >petroleum products. Ther Right - that's the sort of thing I meant. It generally comes from something organic eventually though - like rotting garbage is leftover food is dead animals. We're drowning in garbage in the US, but it's all fuel! >really shouldn't be any need to give up gasonline- (or, at least, >liquid-fuel-) powered vehicles for quite a while, although fossil >fuel electricity generation might suffer. Apparently the gas->methane engine conversion is *incredibly* trivial. Hopefully public transportation systems and shipping companies will switch over, therebye creating a market to set up the fuel distribution infrastructure so everyone else can switch over... > You might be surprised about how far off fusion is. >Achieving fusion is not a problem; it is done every day. The >problem right now is building a reactor that can supply energy >economically, and people are getting pretty close on this one. Some of the research looks very promising of late (I'm pissed off they don't get higher priority for funding!) but a realistic production model doesn't seem to be on the horizon yet... (I'll admit to being out-of-touch with the latest news on this one though.) > You sound like you are talking about breeder reactors >here... The kind that turn the uranium in their cores into >plutonium, and then cause a fission reaction in that. Breeder >reactors do exist, and they do consume the worst of their own >waste, as well as employing natural methods to cause a shutdown >in case of an accident (one method even uses the thermal >expnsion of the fuel... Amazing). The only problem with >breeder reactors is that they produce plutonium... Which some >people think could pose a security risk. If someone has the >resources to I don't think breeder reactors are worth the dangers involved. I was refering to some very recent studies (I first read about them the day I posted that in fact) of using materials that are not capable of sustaining their own reactions, then driving them with a particle accelerator. The particle beam also blasts away waste. It's something the current head of CERN and some LANL people are independantly working on. ("Science" 26 Nov 1993. I'm sure it's covered in more depth elsewhere.) --------------------- uunet!quack!gilly!dave -------------------- ============== Dave Fischer - Nature's Perfect Food ============= -------------------- dave%gilly@speedway.net -------------------- ----------------------------------------------------------------- Dies ist die Disketten-Ausgabe des ftz-Magazins. Das ftz-Magazin erscheint unregelm„áig und will allen Interessierten ein Bild von den M”glichkeiten weltweiter elektronischer Brgernetze vermit- teln und zur Teilnahme einladen. Der Abdruck von Artikeln aus dem ftz-Magazin ist mit Quellenangabe und gegen Belegexemplar frei. Alle Ausgaben des ftz-Magazins sind auch auf Papier gedruckt er- h„ltlich. Fragen Sie uns! 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