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Unter ihm sind derzeit fnf anruf- bare Computer angeschlossen, die den Kontakt zu unseren Modems und ISDN-Adaptern herstellen. Ein weiterer sechster Computer ist st„ndig damit besch„ftigt, Daten fr die Mail- box aufzubereiten und die Datenbank mit den Brett-Inhalten auf dem Laufenden zu halten. Das ist zum anderen ein Server mit dem Betriebssystem Linux, der unseren Kontakt zum Internet ber eine Standleitung zum Provider sicherstellt. Dieser Rechner holt Internet-News und den L”wenanteil der privaten Mails heran, die von dem sechs- ten Mailbox-Rechner weiterverarbeitet werden. Dieser zweite Server besteht zur Zeit noch aus zwei getrennten Maschinen namens "FTZONE" und "FTZGATE", die mit dem Novell-Server gleichberechtigt im selben Netzwerk h„ngen. Die bei uns vorhandenen einfachen Computer wie zum Beispiel die sechs Rechner mit Modem/ISDN und die Terminals im Schu- lungsraum sind physikalisch von den wichtigeren Servern ge- trennt. Das haben wir ber sogenannte "Hubs" realisiert, die dafr sorgen, daá bei Ausfall eines dieser Rechner nicht das gesamte Netzwerk steht. Durch diese Neuverkabelung, die etwa am Jahresende 1997 abgeschlossen wurde (dank Carsten und Erich, die das meiste davon realisiert haben), ist unser Computer-Haufen (neudeutsch: Computer-Cluster) sehr viel ausfallsicherer und fehlertoleranter geworden. Die Software ------------ Das von uns eingesetzte Mailbox-Programm entstand zu einer Zeit, als der 286er-Prozessor etwa das technologische Meisterwerk darstellte, das heute einem 333Mhz Pentium II entsprechen wrde. Entsprechend "nutzerfreundlich" ist die Bedienungsoberfl„che von "Zerberus" auch. Damals galt es schon als fortschrittlich, wenn ein Programm berwiegend deutsch spricht und von 'Brettern' redet, wenn andere Soft- ware 'Newsgroups' meint. Fr die meisten unserer NutzerInnen drfte die Zerberus- Software jedoch nur eine graue Erinnerung an den Tag sein, an dem sie sich als NutzerIn in die Mailbox eingetragen haben. Die t„gliche Netzarbeit wird von den weitaus meisten NutzerInnen mit einem Pointprogramm erledigt, das die Nach- richten aus s„mtlichen abonnierten Foren und daneben auch die privaten Botschaften in einem einzigen Anruf mit der Mailbox austauschen kann. Das eigentliche Schreiben passiert dann zuhause, w„hrend die Telefonleitung nicht genutzt wird und der Gebhren- / Entgeltz„hler schweigt. "Zerberus" verwendet zur Verwaltung von Nachrichten den so- genannten 'Header', das ist der Nachrichtenkopf. Die einzel- nen Zeilen darin legen beispielsweise fest, von welchem Ab- sender eine Botschaft kommt, an welche Adresse sie geschickt wurde, welchen Weg sie nahm und wann sie erzeugt wurde. Die Syntax dieser Kopfeintr„ge ist in einem softwareunabh„ngigen Standard namens 'Zconnect' festgelegt. Dieser Standard unterscheidet sich von den Standards, die im Internet verwendet werden. Damit unsere Software Nachrichten aus dem Internet und Usenet verwalten und richtig abliefern kann, mssen die Kopfinformationen zuvor nach 'Zconnect' bersetzt werden. Das erledigt eine weitere Software namens 'DUUCP', die von Daniel Kr”ning programmiert wurde und seit vielen Jahren im Betastadium - d.h.: nicht ganz fertig - ist. 'DUUCP' arbeitet zwar ann„hernd perfekt, doch trotzdem erscheint jedes Quartal eine neue Version, die aber wie die vorherige automatisch drei Monate sp„ter ihre Arbeit einstellen wird. Auch sonst greift 'Zerberus' auf Hilfsprogramme zurck, die immer wieder auf korrekte Funktion und ihre Aktualit„t von uns geprft und gegebenenfalls ausgetauscht werden mssen. Dazu geh”ren vor allem die Pack- / Entpackprogramme wie InfoZIP oder pkZIP, LHA, ARJ. Dann die Programme, die den Datenfluss ber die Telefon-/ISDN-Leitung berwachen wie ZModem (GSZ, ZM), XModem oder HSLink und schlieálich Pro- gramme, die uns den Zustand der Mailbox mitteilen und Stati- stiken erstellen k”nnen (die Skriptsprache AWK, DOORWay fr den Wechsel auf die Betriebssystemebene bei laufender Tele- fonleitung, LANAssistent fr die Fernsteuerung anderer Rech- ner im Netzwerk und viele mehr). Das alles zusammen bildet ein komplexes System von Software unterschiedlichster Herkunft, das ber einige Jahre hinweg aufgebaut worden ist. Daher scheuen wir uns, dieses System aufzugeben, denn keine der vorhandenen Alternativen kann auf Anhieb funktionieren und uns dieselbe Leistung bieten. Die Zukunft ----------- Es steht zu befrchten, daá uns die derzeit eingesetzte Software den Jahr-2000-GAU bereiten wird, was zum Beispiel bedeuten kann, daá neue Nachrichten fr uralt gehalten und gleich gel”scht werden. Weiter stellen wir fest, daá das bis heute so produktive 'Point'-Verfahren immer erkl„rungs- bedrftiger wird und neue NutzerInnen daran gew”hnt sind, ihre E-Mail- und News-Kommunikation mit Applikationen abzu- wickeln, die auf einen online-Zugriff w„hrend einer stehen- den Telefonleitung spezialisiert sind. Auf niedriger Priorit„t sind wir auf der Suche nach einem Weg, neue NutzerInnen an die Netzwelt heranzufhren, ohne dadurch gleichzeitig den "alten Hasen" das vollst„ndige Up- date abzuverlangen. Das erfordert ein Konzept fr eine Nutzeranbindung, die das "alte" Verfahren ZConnect/UUCP neben den neuen/alten Standards POP3, IMAP und NEWS erlaubt. Und dieses zu findende Konzept sollte auch bercksichtigen, daá unsere Hardware-Ausruestung mit derzeit drei analogen und zwei digitalen Einwahlm”glichkeiten nicht ausreicht, um eine Vielzahl von Online-NutzerInnen zufrieden zu stellen. Wer sich z.B. mal News ber das News-Protokoll geholt hat, wird auch festgestellt haben, daá dafr viel Zeit n”tig ist. Zeit, in der ein anderer Nutzer nicht auf diesem Einwahlkno- ten t„tig werden kann. So erreichst Du den Support =========================== Eine elektronische Nachricht an die Adresse "support@cl-hh" ist das sicherste und meist auch schnellste Verfahren, an die Systembetreuung heranzutreten. Nachrichten an diese Adresse k”nnen von allen MitarbeiterInnen gelesen werden und normalerweise findet sich innerhalb von 24 Stunden jemand, der diese Anfrage beantwortet. Ansonsten erreichst Du unter der Rufnummer 040/2500300 zumindest einen Anrufbeantworter, der Dein Anliegen aufnimmt und es uns bei n„chster Gelegenheit weitererz„hlt. Es gibt w”chentlich zwei solcher Gelegenheiten, den Brodienst n„mlich. Der ist im allgemeinen montags und mittwochs ab 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr vor Ort. Leider k”nnen wir aus pers”nlichen Grnden nicht garantieren, daá der Brodienst immer besetzt ist. Da wir mittlerweile alle in Lohn und Brot stehen, sieht es fr diesen Service ziemlich dnn aus. Die Mailbox "online" nutzen --------------------------- Wenn das Pointprogramm nicht funktioniert, muát Du die CL-HH mit einem Terminalprogramm HH anrufen und Dich unter Deinem alten Nutzernamen und dem alten Passwort legitimieren. Beispiel: Der Pointname "P-MEI" ist der Point-Zugang, "M.EISINGER" der dazugeh”rige Nutzername. Das Paáwort fr diesen Zugang hatte dieser Nutzer bei der ersten Kontaktaufnahme in das System selbst gew„hlt. šbrigens: ein nutzbares Terminalprogramm ist auch in Crosspoint versteckt. Man erreicht es ber den Menpunkt "Netcall, Online" oder direkt ber "Xpoint, Terminal". Die erste Option stellt die Verbindung mit der Mailbox her und schaltet dann auf das Online-Terminal um, die zweite Option dagegen stellt keine Verbindung zur Box her, sondern nur eine zum Modem. Das Modem sollte sich nach Aufruf von "XPoint, Terminal" mit einem "OK" melden. Tut es das nicht, dann wird es mit den aktuellen Einstellungen gar nicht erst erreicht. Gibt es nach Eingabe von "ATZ [Enter]" keine Reaktion, kannst Du mit der Tastenkombination "[Alt] + O" die Einstellungen prfen und gegebenenfalls ver„ndern. Sobald die Verbindung zum Modem funktioniert, l„át sich die Mailbox durch Eingabe von "ATDT [Enter]" anw„hlen, also z.B. durch Eingabe von "ATDT0w2500890 [Enter]". Das "0w" wird an Nebenstellenanlagen gebraucht, um mit der "0" ein Freizeichen zu bekommen und mit "w" auf das vertraute "Tuuuuuut" zu warten. An einer normalen Telefonleitung muá das "0w" natrlich weggelassen werden. In der Mailbox landest Du nach dem Login in Deinem pers”nli- chen Postfach. Durch Eingabe des Befehls "LESEN [Enter]" kannst Du eine bestimmte Nachricht angezeigt bekommen. Durch Eingabe von "LESEN ZMODEM [Enter]" wird die Mailbox Dir die Nachricht mit dieser Nummer zuschicken, wobei das šbertragungsprotokoll "ZModem" verwendet werden soll. In vielen Terminalprogrammen gengt es an dieser Stelle die Taste "Bild Ab" zu drcken, damit der šbertra- gungsvorgang gestartet wird. In den weitaus meisten Ter- minalprogrammen aber ist sogar das berflssig: Die šbertragung startet einfach. Eine Nachricht "online" schreiben --------------------------------- Eine Nachricht an den Support l„át sich mit dem Befehl "SENDE support [Enter]" erzeugen. Die Mailbox bittet Dich nun um Eingabe eines Betreffs, dann wird in den Zeileneditor umgeschaltet. Dort kannst Du Deine Nachricht fast wie gewohnt eintippen, aber Vorsicht: Jede Zeile muá mit einem [Enter] abgeschlossen werden. Der Doppelpunkt am Anfang jeder Zeile wird nicht in der fertigen Nachricht auftauchen - er zeigt nur an, daá hier eine neue Zeile beginnt. Und was Du in einer Zeile geschrieben hast, l„át sich sp„ter nicht wieder ver„ndern oder l”schen. Ausnahme: Du tippst den Befehl ".ed [Enter]" ein. Daraufhin ”ffnet sich ein richtiger Seiteneditor, in dem sich in jeder Zeile etwas „ndern l„át. Dieser Seiteneditor wird durch [Esc], [Q] beendet. Danach l„át er einem die Auswahl zwischen "Quit" und "Exit". Das "Quit" fragt nach, ob die Žnderungen gespeichert werden sollen ("Save Changes Y/N?"), das "Exit" dagegen fragt nach, ob die Žnderungen verloren gehen sollen ("Lose Changes Y/N?"). Nach Best„tigung von "Save Changes Y/N?"erscheint wieder der Doppelpunkt des Zeileneditors. Um die Nachricht zu speichern, gibst Du in einer Zeile, die nur den Doppelpunkt am Anfang zeigt, einen Punkt ein: ". [Enter]". Damit wird die Nachricht gespeichert und nach weiteren Rckfragen des Programms an den angegebenen Empf„nger verschickt. Weitere Infos enth„lt die Editor- Hilfe, die sich mit ".? [Enter]" aufrufen l„át. So erreicht Dich der Support ============================ Einige der Foren in der Mailbox werden nur lokal, das heiát nur an NutzerInnen der Mailbox verteilt. Das sind die Bret- ter, deren Namen mit "/CL-HH/" anfangen. Darunter ist eines besonders wichtig, n„mlich "/CL-HH/NEWS". In dieses Brett schicken wir aktuelle Botschaften, die fr alle NutzerInnen der Mailbox wichtig sein k”nnten. Vor allem Informationen ber technische Vorg„nge wie kurzzeitige Ausf„lle bestimmter Systemteile, organisatorische Vorg„nge wie Sitzungen des Vereins oder des BetreiberInnen-Teams, oder rechtliche Vor- kommnisse wie Mitteilungen ber Žnderungen an den Allgemei- nen Nutzungsbedingungen. !! Wir gehen davon aus, daá jedeR NutzerIn der CL-HH !! !! dieses Brett abonniert hat und deshalb weiá, was !! !! wir dort mitgeteilt haben. !! So erreichst Du Nachbarn ======================== Lokale Bretter "/CL-HH/*" ------------------------- Die lokalen Bretter sollen es m”glich machen, daá wir auf Betreiber- und Du auf Nutzerseite miteinander ins Gespr„ch kommen k”nnen und daá davon gegebenenfalls auch die Nachbarn in der Mailbox etwas haben oder sich beteiligen k”nnen. Des- halb stellen wir diskussionsbedrftige Planungen oder Ideen gerne mal im Brett "/CL-HH/DISKUSSION" vor. Regt sich kein Widerspruch, mssen wir davon ausgehen, daá unsere Ideen auf Gegenliebe gestoáen sind. Ansonsten wird sich zeigen, was durch die Diskussion noch angestoáen wird. Gibt es aus Sicht des Supports mal wieder einen Schub „hnli- cher Probleme bei einzelnen NutzerInnen, kann es durchaus vorkommen, daá wir eine Antwort nicht nur an den / die FragestellerIn schreiben, sondern auch eine Kopie davon in "/CL-HH/FRAGEN+ANTWORTEN" ablegen. Da kann diese Antwort auch von anderen NutzerInnen gelesen und kommentiert werden. Gelegentlich wissen wir auch selbst nicht weiter und hoffen darauf, daá sich in diesem Brett jemand meldet und die fehlenden Tips und Infos bereitstellt. Oder einE einzelneR NutzerIn m”chte von den Boxnachbarn etwas erfahren oder einen Tip weitergeben. Auch dafr ist das FRAGEN+ANTWORTEN- Brett gedacht. Deshalb k”nnen wir eigentlich nur empfehlen, daá sich jedeR die Bretter "/CL-HH/*" abonniert, um auf dem Laufenden zu bleiben. Der Datenverkehr darin ist nicht so dicht als daá es die Festplatte sprengen wrde. Hamburgensien ------------- Neben der CL-HH gibt es natrlich noch einige andere Mail- boxen und Newssysteme in Hamburg. Die meisten von ihnen stellen die Foren bereit, die mit dem Namen "/HAMBURG/*" anfangen. Dank unseren .comlink.de-Mitstreitern drfte die hamburgweite Verteilung mittlerweile hinreichend zuverl„ssig sein. Dafr sorgen die BetreiberInnen der Mailboxen "AMT.comlink.de" und "AMTRASH.comlink.de". Die "/HAMBURG/*"-Bretter sind auch auf dem Newsserver der Uni und auf vielen norddeutschen Boxen nutzbar, die anders als wir mit der sogenannten FIDO-Technik arbeiten. Es ist uns zwar noch nicht gelungen, unter Hamburger Mailboxen gemeinsame Aktionen oder Veranstaltungen loszutreten, aber das „ndert wenig daran, daá Nachrichten an diese Bretter vor allem im norddeutschen Raum verteilt und oft auch gelesen werden. Netznachbarn ------------ Der Bereich "/SERVER/*" dient dazu, Status- und sonstige Meldungen zwischen weiter entfernten Mailboxen auszutau- schen, die meist einen direkte Verbindung unterhalten. Unsere Unf„lle teilen wir beispielsweise in "/SERVER/CL-HH" mit, von Problemen der Bielefelder Mailbox "Bionic" erfahren wir sp„testens aus einer Nachricht im Brett "/SERVER/BIONIC". Vom Prinzip her handelt es sich um Mittei- lungen eines Serversystems an die angeschlossenen Mailboxen. Diese Foren sind fr jeden Nutzer der CL-HH zum Lesen frei, schreiben drfen jedoch nur Mitglieder des CL-HH-Technik- teams. Eine solche Schreibbeschr„nkung wirkt sich auf Dein Point- programm brigens berhaupt nicht aus. Die Nachricht wird korrekt bertragen und in der Mailbox korrekt einsortiert. Allerdings wird sie nicht weiterverteilt und sie wird auch bei einem Online-Anruf grunds„tzlich nicht angezeigt. Nur die CL-HH-Techniker k”nnen sie sehen und entscheiden, ob sie freigeschaltet werden soll oder nicht. Das Problem ist nur, daá sich solche Nachrichten nicht automatisch beim Support melden. Wenn Du also vorhast, eine Botschaft in ein schreibgeschtz- tes Brett zu verschicken, teile das bitte einem von uns mit, sonst verl„át sie die CL-HH nie. Das gleiche gilt auch fr die internen "/PROGRAMME/*"-Bretter. Schickst Du eine Datei dort hinein, kann sie vor einer Freigabe durch uns von nie- mandem gesehen oder gar gelesen werden. Wie das System mit pers”nlichen Daten umgeht ============================================ Die meisten NutzerInnen haben zwei Accounts in der CL-HH, n„mlich den Online-Zugang unter ihrem abgekrzten Realnamen und den Point-Zugang unter einem Pointnamen. Beide Namen sind sich „hnlich. Heiát jemand beispielsweise "H.MUSTERMANN", wird der Point "P-HMU" heiáen. Der Test: "STATUS"-Befehl ------------------------- Jeder kann zu einem Namen gewissen Informationen abrufen, dazu dient der Mailbox-Befehl "STATUS [Enter]", z.B. "STATUS P-HMU". Dann wird normalerweise angezeigt, welche Nutzernamen zu diesem Point geh”ren und wann dieser Point zuletzt angerufen hat. Wer beim Eintrag ein Kreuz im Feld "Anschrift freigeben" gemacht hat, erlaubt anderen NutzerInnen der Mailbox, mit dem "STATUS"-Befehl auch die Anschrift und Telefonnummer zu erfahren. Weitere M”glichkei- ten, um an die Informationen ber die Nachbarn in der Mail- box heranzukommen, sieht das "Zerberus"-Programm nicht vor. Das Prinzip: Mails werden kopiert --------------------------------- Erreicht eine pers”nliche Nachricht die Mailbox, wird je eine Kopie fr den Online- und eine fr den Point-Account erzeugt und abgelegt. Die Kopie fr den Online-Account ist nur dem Eigentmer zug„nglich. Sie wird auf der Festplatte der CL-HH mit dem Online-Paáwort des Nutzers verschlsselt. Dieses Paáwort weiá auáer dem Anwender nur das Programm, selbst der Support kann es nicht erfahren. Allerdings kann der Support das bisherige Paáwort ver„ndern. Das hat nur zur Folge, daá knftige Nachrichten mit dem neuen Paáwort verschlsselt werden. Die noch gespeicherten Mails aber bleiben mit dem alten Paáwort verschlsselt und werden dann auch dem Eigentmer nicht mehr im Klartext angezeigt. Auch wenn ein Nutzer Nachrichten aus seinem pers”nlichen Postfach liest oder eine pers”nliche Nachricht schreibt, wird das auf den Bildschirmen der Mailbox nicht im Klartext angezeigt - wenn die Schirme berhaupt eingeschaltet sein sollten. Stattdessen sehen wir nur Sternchen statt Buch- staben. Anders verf„hrt das Programm allerdings mit den Kopien fr den Point-Account. Die werden im Klartext auf der Festplatte des Servers "CL-HH" gespeichert und heiáen zun„chst einmal "Pointname.PRV". Die Nachrichten von den abonnierten Bret- tern werden ganz „hnlich behandelt, sie heiáen zun„chst "Pointname.BRT". An jede dieser Dateien werden neue Nach- richten derselben Kategorie einfach angeh„ngt. Sie werden dadurch immer gr”áer. An die Festplatten kommt heran, wer entweder im "Zerberus"- Programm das Recht hat, eine DOS-Befehlszeile aufzurufen, oder wer einen Schlssel fr unsere Gesch„ftsr„ume hat, oder wer auf unserem "CL-HH"-Server das Recht hat, Dateien aus den einschl„gigen Verzeichnissen zu lesen. Was beim Point-Anruf passiert ----------------------------- Mindestens einmal t„glich werden die Point-Dateien vorgepackt. Es entsteht dadurch eine Datei namens "Pointname.ZIP" oder "Pointname.LZH", je nach dem Packver- fahren, das sich der Point gewnscht hat. In dieser ge- packten Datei stecken die bisher existierenden Brett- und Privat-Nachrichten, allerdings wurden die Dateinamen ver„ndert, damit sie nicht von einem sp„teren Einpackvorgang berschrieben werden. Nur an der Dateierg„nzung "PRV" bzw. "BRT" ist noch erkennbar, ob es sich um ”ffentliche oder private Nachrichten gehandelt hat. Ruft jetzt der Point an und funktioniert der Datenaustausch, werden die in der Zwischenzeit neu erzeugten "Pointname.PRV" und "Pointname.BRT" in das vorhandene Archiv "Pointname.ZIP" verpackt und nur dieses letzte wird dem Anrufer zugeschickt. Anschlieáend kopiert das Mailbox-Programm dieses Paket in ein Sicherungsverzeichnis und l”scht es von der ursprng- lichen Stelle. Bekommt die Mailbox allerdings mit, daá es bei der bertragung Probleme gegeben hat, wird das gerade bereitgestellte Paket _ nicht _ gel”scht, sondern es bleibt bis zum n„chsten Anruf erhalten. Zur Sicherheit fr Euch hebt die Mailbox die letzten fnf Pakete auf. Wenn es Probleme gab, schreibt eine Nachricht an "support@cl-hh" und bittet einfach darum, das letzte Netcall-Paket noch einmal bereit zu stellen. Nennt dabei bitte Datum und Uhrzeit des gescheiterten Anrufs, sonst mssen wir alle gesicherten Netcall-Daten noch einmal in das aktuelle Paket stellen. Und ganz wichtig: Schreibt diese Nachricht bitte _nur_ online, und seht bitte nur online nach, ob es bereits eine Best„tigungsnachricht des Supports gibt. Die Reaktionszeit fr solche Anfragen betr„gt im Schnitt maximal 48 Stunden. ----------------------------------------------------------------- Das ftz-Magazin erscheint unregelm„áig und will allen Interes- sierten ein Bild von den M”glichkeiten weltweiter elektronischer Brgernetze vermitteln und zur Teilnahme einladen. Der Abdruck von Artikeln aus dem ftz-Magazin ist mit Quellenangabe und gegen Belegexemplar frei. Alle Ausgaben des ftz-Magazins sind auch auf Papier gedruckt erh„ltlich. Fragen Sie uns! 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